Ein würdiger Abschied in persönlichen Worten
Wenn ein Mensch stirbt, bleibt eine Geschichte zurück. Eine Geschichte aus Momenten, Eigenheiten, Beziehungen, aus dem, was diesen Menschen ausgemacht hat. Eine persönliche Trauerrede versucht, diese Geschichte zu erzählen. Nicht mit Floskeln, nicht mit Standardtexten, sondern mit Worten, die wirklich zu diesem einen Menschen passen. Wir, Angelika und Lukas, verfassen und halten Trauerreden in Oberösterreich. Wir nehmen uns Zeit, zuzuhören. Und wir geben dem, was ihr uns erzählt, eine Form, die trägt.
Eine Trauerrede ersetzt die Trauer nicht. Aber sie kann einen Rahmen schaffen, in dem gemeinsam erinnert wird, an das, was war, und an das, was bleibt.
Bei einer kirchlichen Beisetzung hält der Pfarrer die Predigt. Das kann tröstend sein, besonders für gläubige Menschen. Doch nicht immer kennt der Pfarrer den Verstorbenen persönlich. Und nicht jeder Mensch war kirchlich gebunden.
Eine persönliche Trauerrede geht einen anderen Weg. Sie stellt nicht den Glauben in den Mittelpunkt, sondern den Menschen. Sie erzählt von seinem Leben, von seinen Eigenheiten, von den Spuren, die er hinterlassen hat. Sie darf auch Humor haben, wenn das zum Verstorbenen gepasst hat. Und sie darf benennen, was schwer war, ohne zu beschönigen.
Das bedeutet nicht, dass eine persönliche Trauerrede im Widerspruch zum Glauben steht. Viele Familien wünschen sich beides: eine kirchliche Feier und zusätzlich eine persönliche Rede, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Andere entscheiden sich für eine rein weltliche Abschiedsfeier. Beides begleiten wir, ohne zu werten, ohne zu missionieren.
Wir sprechen für Menschen, die sich einen Abschied wünschen, der so individuell ist wie das Leben, das gefeiert wird. Ob in einer Kirche in Oberösterreich, in einer Aufbahrungshalle, im Freien oder an einem anderen Ort, wir kommen zu euch.
Eine gute Trauerrede entsteht nicht am Schreibtisch. Sie entsteht im Gespräch, aus dem, was die Menschen erzählen, die den Verstorbenen gekannt und geliebt haben.
Alles beginnt mit einem persönlichen Gespräch. Wir treffen uns mit euch, zuhause, in einem ruhigen Cafe oder telefonisch, je nachdem, was für euch passt. Und dann hören wir zu. Erzählt uns von dem Menschen, den ihr verloren habt. Was hat ihn ausgemacht? Was waren seine Leidenschaften, seine Marotten, seine besonderen Momente? Wie hat er gelacht? Was hat er immer gesagt? Woran werdet ihr euch in zwanzig Jahren noch erinnern?
Es gibt keine falschen Antworten. Jede Erinnerung zählt, die großen und die kleinen. Oft sind es gerade die unscheinbaren Details, die eine Rede lebendig machen.
Aus euren Erzählungen entsteht eine Rede, die nur zu diesem einen Menschen passt. Wir schreiben sie sorgfältig, wägen jedes Wort ab. Die Rede soll berühren, aber nicht manipulieren. Sie soll ehrlich sein, aber nicht verletzen. Sie soll den Verstorbenen würdigen, ohne ihn zu verklären.
Bevor wir die Rede halten, lesen wir sie euch vor oder schicken sie zum Durchlesen. Ihr habt die Möglichkeit, Korrekturen oder Ergänzungen einzubringen. Es ist eure Rede, wir leihen ihr nur unsere Stimme.
Die fertige Rede dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten. Lang genug, um einem Leben gerecht zu werden. Kurz genug, um die Aufmerksamkeit der Trauergäste zu halten.
Als Duo haben wir die Möglichkeit, Trauerrede und Live-Musik aus einer Hand zu gestalten. Das ist selten und hat einen großen Vorteil: Worte und Musik greifen nahtlos ineinander. Ein Lied kann die Rede einleiten, ein anderes sie abschließen. Die Übergänge sind fließend, nicht abgehackt. Es entsteht eine geschlossene Zeremonie, die trägt, vom ersten bis zum letzten Ton.
Das ist kein Muss. Wenn ihr nur eine Trauerrede wünscht, ohne Musik, ist das selbstverständlich auch möglich. Und wenn es bereits einen Musiker oder eine Organistin gibt, stimmen wir uns gerne ab.
Wir brauchen keine perfekt vorbereiteten Texte. Was wir brauchen, sind eure Erinnerungen. Erzählt uns, was euch in den Sinn kommt, wir sortieren und formen es.
Hilfreich sind zum Beispiel:
Ihr müsst nicht alles auf einmal haben. Manchmal kommen die besten Erinnerungen erst Stunden nach dem Gespräch. Schickt uns gerne eine Nachricht nach, wenn euch noch etwas einfällt.
Wir verstehen, dass die Zeit zwischen Tod und Beisetzung oft knapp ist. In der Regel brauchen wir mindestens drei bis vier Tage Vorlauf, für das Gespräch, das Schreiben und eure Freigabe. In dringenden Fällen versuchen wir, auch kurzfristiger zu helfen. Meldet euch einfach, wir finden gemeinsam eine Lösung.
Ja, selbstverständlich. Wir schicken euch die Rede zum Durchlesen, bevor wir sie halten. Ihr könnt Änderungen einbringen, Passagen streichen oder ergänzen. Es ist wichtig, dass ihr euch in der Rede wiederfindet und dass sie dem Verstorbenen gerecht wird.
Ja, das ist möglich. Bei kirchlichen Begräbnissen gibt es oft einen Platz für eine persönliche Rede, zusätzlich zur Predigt des Pfarrers. Wir stimmen uns vorab mit dem Geistlichen ab, damit beides gut zusammenpasst. Bei rein weltlichen Feiern übernehmen wir die gesamte Gestaltung und Moderation der Zeremonie.
Die Kosten richten sich nach dem Umfang: nur Trauerrede, Trauerrede mit Zeremonienleitung, oder Trauerrede in Kombination mit Live-Musik. Nach dem ersten Gespräch erstellen wir euch ein transparentes Angebot. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Wenn ihr jemanden sucht, der die richtigen Worte findet, meldet euch bei uns. Wir hören zu.
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